Pioniere des Wandels haben häufig die Erfahrung gemacht, mit ihrer Art die Dinge wahrzunehmen, mit ihren Ideen und Vorstellungen allein zu sein. Zugleich sehnen sie sich im Kontakt mit anderen Menschen nach Tiefe. Deshalb suchen sie sehr bewusst nach einer anderen Form des Coachings und nach einem anderen Coach. Sie wünschen sich einen Gesprächspartner, der in der Lage ist, sie in ihrer Ganzheit zu verstehen und erfassen. Wir wissen um Ihre Bedürfnisse und begleiten Sie als Partner auf Augenhöhe.

Damit Ihr Herzensanliegen umgesetzt und nachhaltig erfolgreich sein kann, ist eine andere Form des Coachings erforderlich. Einerseits muss Ihr Coach einen integralen Ansatz haben, andererseits muss er in der Lage sein, Sie vollständig „abzuholen“ und dabei auch non-verbale Anteile wahrzunehmen.

Im Coaching beginnen wir auf einer sehr tiefen Ebene, der Ebene des inneren zentralen Wertekonflikts. Hier setzen wir tief an den Wurzeln des Verhaltens an. Bleibt der zentrale Wertekonflikt unbearbeitet, ist das eine zentrale Ursache für die alles überschattende Angst zu scheitern und sich zu verlieren.

Daher steht die Bearbeitung des inneren zentralen Wertekonflikts im Coaching zunächst im Vordergrund. Erst im Anschluss schauen wir gemeinsam auf die Integration und die Umsetzung in den beruflichen Alltag von Führungskräften und Selbstständigen. Wir bezeichnen diese Form des Coachings als tiefe Reflexion unseres Selbst und seinen Anteilen.

Der zentrale Wertekonflikt

Die meisten nach Veränderung suchenden Menschen fühlen sich zerrissen zwischen ihrer schmerzlichen Geschichte auf der einen und einer diffusen Ahnung für ihre Lebensvision auf der anderen Seite.

Wir sprechen von zwei Polen, die gleichzeitig wahrgenommen werden – wenn auch meist unbewusst: dem Pol des Lebensdramas und dem Pol der Lebensvision. Dieses tiefe und in aller Regel verborgene Wissen um die beiden inneren Pole gilt es im Coaching durch intensive Selbstreflexion zu ergründen.

Lebensdrama

Viele Menschen fokussieren, ohne es zu bemerken, ihre Wahrnehmung häufig auf den Pol ihres inneren Lebensdramas. Er wird genährt von Schmerzpunkten, die aus frühen Negativerfahrungen herrühren und im Nervensystem abgespeichert sind. Obwohl diese Erfahrungen meist nicht bewusst sind, beeinflussen sie die Haltung und das Verhalten während des weiteren Lebens. In der Regel geht es um eine besonders intensiv erlebte Erfahrung. Dieser Erfahrung – wir nennen sie Lebensdrama – nähern wir uns im Coaching an.

Die Sogwirkung des Lebensdramas ist bei Pionieren des Wandels offenbar sehr stark ausgeprägt: Immer wieder wird der Pol des Lebensdramas durch aktuelle Ereignisse getriggert. Ein idealer Nährboden für vermeidende Gedanken, Gefühle und Handlungsmuster. Wir bezeichnen sie als innere Saboteure.

Mit Bewusstwerdung des Lebensdramas wird klar, wo die Saboteure sitzen, wie sie wirken und wie Sie mit ihnen in Zukunft umgehen können.

Lebensvision

Als ein nach Veränderung suchender Mensch verspüren Sie eine tiefe innere Sehnsucht nach der Verwirklichung Ihrer Lebensvision. Das Thema der Lebensvision zeigt das innere „Warum“ auf, den Grund, aus dem Sie in dieser Welt unbedingt etwas verändern wollen, ja sogar müssen, weil ein inneres Spannungsfeld Sie dazu antreibt. Selbst wenn diese Lebensvision nicht konkret fassbar ist, manifestiert sie sich in Ihrem Fühlen.

Meist ist das Thema der Lebensvision wertebasiert. Es wird in Ihr Veränderungsvorhaben integriert. Die Lebensvision ist DIE große innere Kraftquelle. Sie gibt Orientierung und lässt Sie Widerstände leichter überwinden.

Selbstmanagement

Wenn es uns gelingt, in neuen Situationen oder angesichts von Problemen einen Zwischenraum zu erzeugen, werden grundlegende Neuorientierungen möglich. Dieser Zwischenraum ist der Moment im Hier und Jetzt. Er ist das Gegengewicht zur Sogwirkung der Emotionen aus unserem alten Erfahrungswissen. Er bewahrt uns davor, unsere Wirklichkeit erneut auf gleiche Weise zu gestalten, wie all die Male zuvor. Stattdessen ermöglicht uns der Zwischenraum, vom Sog des Lebensdramas zurückzutreten, vermeidende Denk- und Handlungsmuster klar zu erkennen und souverän abzuwägen.

Diese neue Form des Selbstmanagements ist ein wichtiger Bestandteil des Coachings, den wir gezielt trainieren.

Als Pionier des Wandels wirksam werden

Egal ob als Führungskraft oder als Selbstständige – im Coaching geht es sowohl darum, nach innen zu schauen als auch im Außen wirksam zu werden. Schließlich verlangen die Erkenntnisse Ihres tiefen inneren Reflexionsprozesse dringend nach Ausdruck. Es gilt also, Brücken zu bauen zwischen innen und außen – sozusagen Ihre innere Klarheit und Souveränität in Ihr berufliches Handeln zu übersetzen und dort wirksam werden zu lassen. Nur wenn Sie klare Botschaften senden und souverän handeln, werden Sie Menschen erreichen und für Ihren Weg begeistern.

Je nachdem, ob Sie als Führungskraft tätig sind oder selbstständig arbeiten und welches Aufgabengebiet Sie haben, klären wir Ihre nächsten Entwicklungsschritte auf dem Weg nach außen im …

Aufbau-Coaching für Führungskräfte

  • vergangene Führungserfahrungen analysieren
  • Bezug zu unbewusstem Handeln aus dem Lebensdrama herstellen
  • körperliche, emotionale, mentale und spirituelle Erfahrungen integrieren
  • lernen, aus der Lebensvision zu führen
  • Führen aus dem Augenblick praktizieren
  • den Zwischenraum in der Führungsarbeit erleben
  • angstfrei in tiefere Beziehung treten
  • üben, authentisch zu kommunizieren
  • passende und stimmige Führungstools entwickeln

Aufbau-Coaching für Selbstständige

  • umfangreiche Zielkundenanalyse (mit Personas) erstellen
  • zur Lebensvision passende Kunden definieren
  • Produkte / Dienstleistungen definieren, Preise gestalten
  • Mitbewerber analysieren, Alleinstellungsmerkmale identifizieren
  • Kunden erreichen: analoges und digitales Marketing
  • Kundenbindung
  • Einnahme und Ausgaben analysieren
  • Vorbereitung des Businessplans
  • Go-to-Market: Erste Schritte festlegen